Musikinstrumente: Die Gitarre

Musiker brauchen natürlich Musikinstrumente. Neben der eigenen Stimme sind Musikinstrumente die Quintessenz der Musik. Die Gitarre ist neben dem Klavier das wohl am häufigsten zu findende Instrument.

Der Unterschied bei Gitarren

Eine Gitarre existiert in verschiedenen Formen. Es gibt klassische Gitarren oder Konzertgitarren, Westerngitarren und E-Gitarren. Konzertgitarren verfügen über Nylonsaiten für die höheren Töne G, H und E. Eine Westerngitarre hat hingegen durchgehend Stahlsaiten. Außerdem gibt es akustische Gitarren, halbakustische Gitarren und E-Gitarren. Gitarren, die ohne Tonabnehmer auskommen, werden rein akustisch gespielt und benötigen weder Tonabnehmer noch Verstärker oder Boxen. Halbakustische Gitarren sind mit einem eingebauten Tonabnehmer versehen. Dadurch können sie an Boxen und Verstärker angeschlossen werden. Diese Gitarren eignen sich besonders gut für das Heimstudio. Mithilfe eines Kabels kann das Instrument direkt über das Interface abgenommen werden. Die E-Gitarre kann hingegen ausschließlich über einen Verstärker gespielt werden und wird dazu mithilfe eines Netzkabels mit Strom versorgt.

Das Setup

Um einen Gitarrensound auf Festplatte zu bannen und zu digitalisieren, bedarf es eines sogenannten Setups. E-Gitarren bestehen aus einem Amp und einem Effektgerät. Der Amp oder Amplifier ist der Verstärker. Das Effektgerät sorgt, wie schon der Name sagt, für spezielle Effekte wie Echo oder Hall. Für jeden Musikstil gibt es unterschiedliche Setups. Tanzbands verwenden in erster Linie Allround-Setups. Diese bestehen aus einer E-Gitarre wie der Superstrat und einem Amp mit mindestens drei Kanälen. Als Effekte eignen sich dabei Delay, Reverb und Chorus.

Beim Classic-Rock-Setup spielt die Wahl der Gitarre eine besondere Rolle. Hier bevorzugen viele Modelle älteren Baujahrs. Dazu kommt ein Amp ohne Master Volume. Als Effekte verwendet man hier meist einen Verzerrer oder Phaser. In der Countrymusik greift man eher zu traditionellen Westerngitarren. Bei den E-Gitarren bevorzugen viele eine Stratocaster oder Telecaster. Beim Amp verzichtet man auf eine Verzerrung und achtet auf einen relativ reinen Gitarrenklang. Für die Effekte reichen in erster Linie ein Chorus-Pedal sowie ein Kompressor.